7 Juli 2026
Nachdem Papst Franziskus Spanien während seines Pontifikates nicht besucht hatte, sah man dort mit großer Erwartung dem Besuch von Papst Leo XIV. entgegen, seinem ersten Besuch in einem großen europäischen Land seit Dienstantritt.
Vielbeachtet war sein Besuch in Montserrat. Die dortige Benediktinerabtei betreut eines der bedeutendsten Marienheiligtümer der Welt. Papst Leo XIV. stellte seine Ansprache in Montserrat unter das Leitwort der Hoffnung. Er rief zu Versöhnung, Frieden und Einheit auf und ermutigte die Gläubigen, sich von Maria zu Christus führen zu lassen. Die tausendjährige Benediktinerabtei würdigte er als geistliches Zentrum, dessen Gebet, Gastfreundschaft und Zeugnis weit über Katalonien hinaus ausstrahlen.
Eine andere Benediktinerabtei war ebenfalls am Papstbesuch beteiligt. Der Knabenchor der Abtei Heilig-Kreuz im Valle de los Caidos sang bei der Fronleichnams-Papstmesse in Madrid, an der 1,2 Mio Gläubige teilnahmen.
Am gleichen Abend besuchte der Papst seine Mitbrüder, die Augustiner. Vor dem Haus gab es einen Sprechchor, der sich gegen die Pläne der Regierung für die Abtei Heilig-Kreuz richtete. Dort soll im Rahmen der Aufarbeitung der Franco-Diktatur ein Museum eingerichtet werden, das den Eingang der Basilika beeinträchtigen würde.
Am Tag nach Fronleichnam begannen nicht-angemeldete Probebohrungen auf dem Gelände der Abtei. Die Maschinen wurden in der folgenden Nacht von Unbekannten beschädigt.







