EMLA 2025: Lateinamerikanische Klostergemeinschaften treffen sich in Brasilien
Vom 3. bis 10. November 2025 trafen sich Benediktiner-, Zisterzienser- und Trappistengemeinschaften aus ganz Lateinamerika in Salvador de Bahía zur EMLA 2025 und dachten gemeinsam über die Brüderlichkeit als eine monastische und kirchliche Berufung nach.
3 Januar 2026
Seit 1972 treffen sich Mönche und Nonnen in Lateinamerika, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben, alle drei oder vier Jahre zum Encuentro Monástico Latinoamericano (EMLA), einem Forum, das brüderlichen Austausch, gemeinsame Bildung und Reflexion über das klösterliche Leben in der Region verbindet.
Das Treffen 2025 fand vom 3. bis 10. November in Salvador de Bahía statt und brachte Benediktiner-, Zisterzienser- und Trappistengemeinschaften aus verschiedenen Teilen Südamerikas zusammen. Die Teilnehmer kamen von den regionalen Klosterverbänden ABECCA, SURCO und CIMBRA und wurden von der Brasilianischen Konferenz für Klösterlichen Austausch (CIMBRA) beherbergt.
Das Programm konzentrierte sich auf das Thema Brüderlichkeit, das durch Konferenzen und Workshops zu Klostergemeinschaften als Schulen brüderlichen Lebens, den Grundlagen der Brüderlichkeit in der Regel des heiligen Benedikt und dem Zeugnis des klösterlichen Lebens als Zeichen der Hoffnung für die Kirche und die weitere Welt erforscht wurde.
Abt Vater Dom Bernard Lorent Tayart OSB, Präsident der AIM, nahm an der Begegnung teil und hob ihre Bedeutung für die klösterliche Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung auf dem gesamten Kontinent hervor.
Die Teilnehmer vertrauten alle anwesenden Brüder und Schwestern dem Gebet an und baten darum, dass der Heilige Geist die Klostergemeinschaften Lateinamerikas weiterhin bei der Verwirklichung und Vertiefung ihrer Berufung zur Brüderlichkeit leiten möge.

