3 April 2026
Am 31. März 2026 trafen sich in Rom Vertreter verschiedener römischer Benediktinerklöster und Institutionen zu einem Arbeitstreffen im Hinblick auf das kommende Jubiläum. Im Zentrum stand die Vorbereitung des „Rom-Jahres 2027“, das als eine von vier Etappen auf dem Weg zum Benediktinischen Jubiläum 2029 vorgesehen ist. Der Abtprimas stellte dabei das Leitmotiv „Hören / Zuhören“ als geistlichen und programmatischen Schwerpunkt vor.
Die Versammlung brachte eine bemerkenswerte Vielfalt an Akteuren zusammen: Mönche, Nonnen, Oblaten sowie Vertreter akademischer und kirchlicher Einrichtungen. Die Äbtissin von Santa Cecilia erinnerte daran, dass die Gemeinschaft im gleichen Jahr das 500jährige Jubiläum der Ankunft in Trastevere begeht. Ein Beitrag der Gemeinschaft Sant’Egidio unterstrich insbesondere die Bedeutung von Frieden und Jugend im benediktinischen Kontext. Die Herolde des Evangeliums, denen die Kirche San Benedetto in Piscinula anvertraut ist, nahmen ebenfalls teil.
Im Laufe des Treffens wurden zahlreiche konkrete Vorschläge präsentiert. Diese reichten von liturgischen Feiern und Pilgerinitiativen über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu wissenschaftlichen Projekten. Besonders hervorgehoben wurden ein mögliches Pilgerformat mit mehreren benediktinischen Stationen in Rom, die stärkere Einbindung des gregorianischen Gesangs sowie akademische Angebote des Ateneo Sant’Anselmo.
Ein zentrales Anliegen war die Entwicklung eines gemeinsamen Programms. Diskutiert wurden unter anderem eine einheitliche Kommunikation, ein Pilgerpass für Besucher sowie die Koordination von Veranstaltungen an verschiedenen benediktinischen Orten der Stadt. Auch praktische Fragen wie die Erstellung von Informationsmaterialien und erste Überlegungen zu Merchandising fanden Eingang in die Gespräche.
Zum Abschluss wurde die Einrichtung eines Rom-Komitees beschlossen, das die weiteren Schritte koordinieren soll. Das Treffen machte deutlich, dass das „Jahr von Rom 2027“ als geistlich-kulturelles Projekt verstanden wird, das weit über einzelne Gemeinschaften hinausstrahlen und die benediktinische Tradition in ihrer Vielfalt sichtbar machen will.

